Archive for Juli, 2009

Georgia Institute of Technology

Oh mann, wie schnell die Zeit doch vergeht, der letzte Eintrag hier liegt nun schon über zwei Wochen zurück, morgen gehts nach Miami und heute in genau vier Wochen sitze ich sogar schon wieder im Flieger in die Heimat.

Letztes Wochenende habe ich endlich mit meiner Projektarbeit angefangen. So langsam wirds ja Zeit, aber die Suche nach einem geeigneten Thema gestaltete sich doch schwerer als geglaubt. Aber nun hab ich eins! Ich schreibe also über… *trommelwirbel*

Vorbereitung des Austauschs einer Individualsoftware im „Big Bang“ Verfahren am Beispiel NewOPS bei DHL Global Mail in den USA

Na, ist das ‘n Knaller oder was? Jedenfalls wird sich die Arbeit hauptsächlich mit dem Thema Softwaretests beschäftigen. Ich hab mir da inzwischen auch ein paar ganz schöne Bücher besorgt und war sogar schon mit Benni im Georgia Institue of Technology. Das MIT ist ja jedem ein Begriff und hier in Georgia haben wir natürlich auch eine Universität (eigentlich sogar mehrere). Das Campusgelände kann man nicht im Ansatz mit einer deutschen Universität vergleichen. Die Studenten hier haben eine eigene Stadt! Man fährt von der Autobahn ab und überall ist schon GeorgiaTech ausgeschildert und man denkt noch kurz “Wo ist denn jetzt die Uni?” aber dabei ist man längst mitten drin. Man fährt vorbei an altertümlichen Häusern mit großen Griechischen Buchstaben, wo die coolen Studenten in Verbindungen wohnen und an Häuserblocks wo die weniger coolen Studenten in kleinen Zimmern hausen. Dazwischen riesige Lehrgebäude, große Parks, kleine Geschäfte und alles was das Studentenherz begehrt. Die Bibiliothek in der wir waren, bot auf sieben Stockwerken neben weit über einer Million Bücher auch unzählige Arbeitslätze an super modernen Computern an. Da hatte natürlich auch jeder Arbeitsplatz zwei Bildschirme, weil es sich einfach angenehmer arbeitet. Hallo? Gibts sowas bei uns auch? Ich wahr jedenfalls schwer beeindruckt vom GeorgiaTech, und wenn man bedenkt, dass das noch eine der kleineren Universitäten Amerikas ist, ist es schon irgendwie schade in einem grauen Betonklotz in Mannheim zu hocken. Aber wer weiß, irgendwo muss ich ja auch noch ein Masterstudium machen und warum eigentlich nicht in Amerika?

Natürlich hab ich nicht das komplette letzte Wochenende an meiner Projektarbeit gearbeitet, aber das hat wahrscheinlich eh niemand vermutet ;) Samstag waren wir nämlich noch eine Runde shoppen im Premium Outlet Center nördlich von Atlanta. Dass mir von Mama und Papa etwas Geburtstagsgeld in Aussicht gestellt wurde, habe ich natürlich schamlos ausgenutzt und mir bei Calvin Klein einen unglaublich geilen Anzug gekauft! Der ist ja mal so der Hammer! Dazu noch ein paar passende Hemden, ‘ne Jeans (bei der sich hinterher leider rausstellte das Benni irgendwie genau die gleiche gekauft hat, weshalb wir uns jetzt in der Uni immer absprechen müssen) und ‘n Pulli und dann wars aber auch echt schon wieder genug. Es ist nur einfach zu verlockend wenn man sich auf einmal alles leisten kann wovon man in Deutschland nur träumt. Ich hab zum Beispiel einen Tommy Hilfiger Pulli gekauft der in Deutschland locker 70€ kostet. Im Outlet war er gesenkt auf 50$. Allerdings ist bei Tommy auf so ziemlich alles an der Kasse nochmal 50% off. Sind nur noch 25$, abzüglich irgendwelcher Sonderrabatte die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte habe ich letzendlich 12,69$ für das gute Stück bezahlt, was bei aktuellen Umrechnungskurs nicht mal ganz 9€ sind. Hallo? So schön ging die Rechnung für den Anzug leider nicht, der war immer noch teuer, aber dafür dass er in Deutschland unbezhalbar gewesen wäre, nehm ich ihn hier für teuer doch mit. Außerdem zahlen ja ma und pa ;) Dankeschön!

Ich werd jetzt noch schnell ein paar Sachen für Miami zusammenpacken und denn zusehen, dass ich ins Bett komme. Morgen gehts gleich nach der Arbeit zum Flughafen und erst Montag früh zurück. Ich hoff mal dass der Wetterbericht falsch liegt und wir ein sonniges Wochenende um untersten Zipfel der USA (einen Tag gehts selbstverständlich nach Key West) vor uns haben. Nächste Woche gibts Fotos.

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Eric on Juli 24th 2009 in Allgemein

christian the lion

Ich hab gestern Abend im Fernsehen eine Dokumentation über Christian the Lion gesehen. Die Geschichte ist schon etwas älter und handelt davon wie zwei Studenten einen Babylöwen kaufen in in London groß ziehen. Als er irgendwann zu groß wird für ihre kleine Wohnung und das Leben in der Stadt im allgemeinen entlassen sie ihn in seine eigentliche Heimat in Afrika. Als sie ein Jahr später wieder nach Afrika fliegen um nach ihm zu sehen wurden sie von zahlreichen Spezialisten gewarnt, dass Christian sie nicht mehr kennen würde und das es total gefährlich wäre sich ihm im Freien zu nähren. Aber sie hatten alle unrecht, seht selbst…

Ich finde das Video einfach nur total schön und da vermiss ich doch gleich wieder meine süße miezekatze zu Hause in Rostock. Schon cool wie Tiere und Menschen Freunde werden können. Davor hab ich übrigens ‘ne Doku gesehen über ein Pärchen die hatten ein paar Hunde zu Hause und ein Nilpferd! Das war auch unglaublich lustig aber für die Stadt wohl auch eher ungeeignet…

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Eric on Juli 10th 2009 in Allgemein

Panama City Beach

Ja Ja, Wiebke, du hast ja recht, ganz so langweilig wie es auf meinem Blog aussieht ist es hier natürlich nicht. Letztes Wochenende waren wir nämlich am weltberühmten Panama City Beach in Florida! Und wenn das mit meinem Lebensabend in Dublin nix wird, ist Florida auf alle Fälle gleich meine zweite Wahl.

Wir hatten den Freitag frei, als Ersatz für den Independence Day der dieses Jahr auf einen Samstag gefallen ist. Marvin musste allerdings noch kurz in die Bank, konnte aber auch mittags Schluss machen. Und dann ging es sechs Stunden über den Highway, von Atlanta, Georgia kurz links rüber und dann einmal komplett durch Alabama durch ab nach Florida.

Am Independence Day Wochenende ist in Strandnähe natürlich die Hölle los und wirklich jedes Hotel bis auf das letzte Zimmer ausgebucht. Umso besser, dass wir schon von zu Hause aus online ein kleines 2 Sterne Motel gebucht hatten. Dachten wir. An der Rezeption wusste man jedenfalls nicht von unserer Reservierung und nach einigem Nachfragen stellte sich raus das unsere Buchung einfach gecancelt wurde ohne uns Bescheid zu geben. Irgendwie konnten wir denn zwar doch noch ein Zimmer zumindest für die erste Nacht haben, aber natürlich teurer als wir es eigentlich gebucht hatten. Den ersten Abend haben wir dann auch tatsächlich damit zugebracht alle Hotels in der Umgebung abzuklappern und überall abgewiesen zu werden. Sah erst mal schlecht aus für unsere Zweite Nacht. Aber egal, wir wollten erstmal was erleben.

Die Partymeile von Panama City war schnell ausfindig gemacht und wenn man schon am Wasser ist, isst man natürlich auch frischen Fisch. Durch geschicktes „von hinten das restaurant betreten und einfach nach einem Tisch fragen“ konnten wir die Warteliste umgehen und hatten auch fix Krabbenburger und allerlei anderen Meeresschmaus auf dem Tisch.

Für das Bier danach enterten wir ein „typisch deutsches“ Bayrisches Hofbräuhaus. Ach du Schreck! Das Bier hatte geschmacklich nicht einmal ansatzweise etwas mit deutschem gemein und das Ambiente glich auch irgendwie einer sehr kitschig amerikanisierten Vorstellung des Oktoberfestes mit allem was dazu gehört: Lederhosen, Karohemden, Dirndl, Kuhglockenleuten.

Den Samstag Vormittag verbrachten wir relaxender Weise in und am Golf von Mexico bevor wir Nachmittags z m eigentlichen Highlight übergingen.

Den Club LaVela kennt eigentlich jeder der schon mal irgendwann eine Springbreak Reportage im Fernsehen gesehen hat. Das ist der sündige Ort an dem Amerikas Jugend ihr prüden Wurzeln vergisst und zu hip hop Musik und jeder Menge Alkohol in einer riesigen Poollandschaft Wet T-Shirt Contests feiert. Und mir gefällts super! Auf der Bühne wechseln sich Frauen in Bikinis oder nassen T-Shirts ab während man selbst im Pool chillt und Vodka-Lemon aus kleinen Eimern trinkt. Leider war um fünf erstmal Schluss weil der Club für die Abendparty erst komplett gereinigt werden muss, aber vielleicht war das auch ganz gut so, so ganz billig sind die Getränke in dem Laden nämlich nicht…

Panama City war auf alle Fälle richtig gut und ich bedauere sehr, dass ich da so schnell wohl nicht mehr hinkommen werde.

Aber was solls, gibt ja noch genug andere schöne Orte in den USA. Zum Beispiel Las Vegas! Da werden wir nämlich meinen Geburtstag feiern! Wir haben gestern Abend schon Flüge und Hotel gebucht und am 06.08. geht’s ab nach Vegas. Wir haben lange überlegt in welchem der unverschämt günstigen Luxushotels wir nächtigen sollen und haben uns letztendlich für das 5 Sterne Mirage entschieden, schön mit Vulkan vorm Haus, das ist doch was. Geplant ist, dass wir in meinen Geburtstag reinfeiern und an meinem Geburtstag direkt dann durch die Wüste nach L.A. fahren. Da werden wir denn ein paar Tage verbringen und von dort aus zurück nach Atlanta fliegen.

Für dieses Wochenende steht nichts großes an, evtl. wollen wir in einen Wasserspaßpark hier in Atlanta, aber ansonsten wird das Wochenende eher entspannt werden. Nächstes oder übernächstes Wochenende werden wir noch mal nach Miami fliegen um auch die Ecke noch gesehen zu haben und dann bleibt uns ja auch gar nicht mehr soviel Zeit in diesem wunderbaren Land.

Liebe Grüße nach Deutschland.

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Eric on Juli 10th 2009 in Allgemein

wo bin ich?

Ich weiß wo ich gerade bin, aber wisst ihr es auch? Wenn überhaupt denn bisher ja eher wage. Das ändert sich nun, denn wo ich bin ist meistens auch mein Handy (wenn ich es nicht mal wieder irgendwo habe liegen lassen) und da mein Handy dank eingebauten GPS Empfänger auch immer ziemlich genau weiß wo es gerade ist, wisst ihr es jetzt auch. Googles relativ neuer Dienst Latitude machts möglich. Freunde mit GPS fähigen Handys können jederzeit ihre aktuellen Standorte austauschen und bei Google Maps anzeigen lassen. Die Idee ist, dass ich meine Google Maps aufmache und genau sehe wo wer von meinen Freunden gerade ist. Und vielleicht ist ja jemand in der Nähe der mit mir ‘nen Kaffee trinken geht… Leider sind Handys mit GPS noch relativ teuer und daher (abgesehen vom iPhone) nicht wirklich weit verbreitet. Aber ich mag die Idee und die kleine Landkarte rechts an der Seite zeigt ich ab jetzt immer meinen aktuellen Standort auf wenige Meter genau, vorrausgesetz natürlich ich will das. Sollte ich das mal nicht wollen kostet es mich einen touch auf mein Handy und schon ist Latitute aus. Also, falls mal wieder jemand fragen sollte “Wo ist Eric eigentlich gerade?” Hier ist die Antwort.

@ Lars: Dein Handy unterstütz das doch auch, oder? Lass uns GPS Freunde werden :)

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Eric on Juli 3rd 2009 in Allgemein