Archive for Januar, 2009

dublin ende februar

Ryanair sei Dank kommt man zur Zeit für den läppischen Preis von gerade einmal 30€ (inkl. Steuern und Kreditkartengebühr) in viele europäische Städte und zurück(!) Und da haben wir uns gestern Abend spontan entschieden das letzte Februar Wochenende in Dublin zu verbringen. Wir meint in diesem Fall nicht nur maus und mich, sondern auch Benni samt Frau und den guten Fabian, der uns erst auf die Spur der Billigflieger gebracht hat.

Kleiner Wehrmutstropfen ist die Art und Weise wie Ryanair mit ihren Kunden umgeht. Die Technik der lange verbotenen “Lockvogelangebote” wird hier nämlich nach wie vor praktiziert. Auf der Homepage kann man groß lesen, dass viele Strecken für 10€ ohne ohne Steuerzuschlag angeflogen werden. Den Flug nach Dublin haben wir auch für 10€ gefunden, sind also davon ausgegangen, dass wir 20€ pro Person bezahlen, 10€ hin und 10€ zurück. Das wurde uns auch bis zum Schluss des Buchungsprozesses so vorgegaukelt. Aber dann kam der Hammer! Als Zahlungsmöglichkeit konnte man nur zwischen verschiedenen Kreditkarten wählen. Eine geringe Gebühr ist hier durchaus üblich. Ryanair allerdings verlangt 5€ Kreditkartengebühr. Und zwar pro Person pro Strecke !!!!!!! Dass der Gesamtbetrag in einer Summe abgebucht wird, scheint keine Rolle zu spielen. Wir haben also insgesamt 50€ allein an Kreditkartengebühren bezahlt und keine Möglichkeit gehabt dies durch Bankeinzug oder ähnliches zu umgehen. Laut einem EU Gesetz ist diese Praktik zwar verboten, nur schert sich ganz offensichtlich niemand darum dieses Gesetz auch durchzusetzen. Zu Gute halten muss man Ryanair fairerweise aber, dass wir trotz dubioser Kreditkartengebühren zwei Flüge für zusammen 30€ bekommen haben und das ist ja immer noch super billig.

Wo wir genau schlafen werden wissen wir noch nicht, aber es gibt ja genügend Jugendherbergen und Hostels in Dublin. Wir müssen nur noch ein wenig schauen welches das beste Preisleistungsverhältnis bietet. Und vielleicht kann uns Solvig da ja auch noch einen guten Tipp geben, immerhin ist sie ja nun auch schon ein halbes Jahr in Dublin und kennt sich sicherlich ein wenig aus.

Da maus ab Mitte Februar sowieso ein paar Wochen bei mir in Mannheim sein wird entstehen uns auch keine zusätzlichen Fahrtkosten. In Frankfurt Hahn am Flughafen sind wir schnell und zu fünft in einem Auto auch recht günstig. Los gehts Freitag Nachmittag nach der Uni und denn haben wir das ganze Wochenende in Irland. Ich in schon sehr gespannt und freu mich drauf.

Im Moment versuch ich grade noch an gratis Eintrittskarten für die CeBit zu kommen. Die ist in der Woche nach unserem Dublin Abenteuer und würde mir sicherlich ein paar Interessante Blicke auf die neuste Netbook Generation oder auch das Nokia N97 erlauben. Hinkommen würden wir wieder günstig mit Fabian, aber 38€ Eintritt is denn doch ein wenig happig. Allerdings gibt es genug Firmen die im Internet Freikarten verschenken wenn man nur Interesse an ihren Produkten heuchelt. Mal sehen ob ich Erfolg hab.

Mein Auslandssemester ist immer noch nicht abschließend geklärt. Allerdings habe ich inzwischen die Nachricht, dass es sehr wahrscheinlich in die USA gehen wird. Allerdings wäre es dem Projektverantwortlichen lieber wenn ich sechs Monate bleiben würde und nicht nur drei. Aber mehr als drei einhalb Monate kann ich leider nicht einrichten, weil ich danach ja wieder zur Uni muss. Und denn steht mir in den nächsten Tagen wohl auch noch ein Bewerbungsgespräch bevor in dem sich besagter Verantwortlicher von meinen Englischfähigkeiten überzeugen möchte. Aber da bin ich zuversichtlich. Daumen drücken dürft ihr natürlich trotzdem.

Beste Grüße.

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Eric on Januar 28th 2009 in Allgemein

22.01.2009

Der Stress um unsere Wohnung hört nicht auf. Zwar habe ich mein Zimmer inzwischen für die komplette Dauer meiner Abwesenheit an einen sympathischen Thomas aus Australien untervermietet, doch gibt es nun wieder Probleme mit Lulis Zimmer. Eigentlich war ihr Zimmer schon auf unbegrenzte Zeit vergeben. Aber vorgestern hat sich die eigentliche Nachmieterin bei uns gemeldet und doch wieder abgesagt, da sie unerwartet ein neues, besseres Jobangebot in einer anderen Stadt bekommen hat. Naja, aber da wird Luli sich drum kümmern müssen sobald sie aus dem Skiurlaub zurück ist. Meine Miete für die kommenden neun Monate ist erstmal sicher.

Eine Entscheidung bezüglich meines Auslandssemesters steht nach wie vor aus. Mein Ansprechpartner in dieser Sache ist erst seit Montag aus dem Urlaub zurück und hat den Terminkalender sehr voll zur Zeit. Mitte nächster Woche sollte ich allerdings Bescheid wissen.

Viel aufregendes gibt es von meiner Seite aus zur Zeit gar nicht zu berichten. Den Tag über sitze ich im Büro und die wenige Freizeit die ich habe verbringe ich im Fitness Studio oder vor Fernseher mit der allseits beliebten Dschungelshow. Sonja Zietlow, Dirk “dicki” Bach und eine Hand voll wahrnehmungsgestörter Z-Promis schaffen es Abend für Abend mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Aber keine Sorge, ich ergreife auch Maßnahmen um den Stumpfsinn zu kompensieren und dem Niveau des deutschen Unterhaltungsfernsehens nicht vollständig zu erliegen. Auch wenn ich noch nicht genau weiß wo (und ob überhaupt) mich mein Auslandssemester hinführen wird, so ist doch mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass ich mich der englischen Sprache ausgesetzt sehen werde. Da meine letzten richtigen Unterrichtsstunden nun aber auch schon eine Weile her sind und ich im Alltag kaum Gelegenheit habe Englisch zu sprechen, gibt es gewissen Auffrischungsbedarf. Daher verbringe ich die letzten Tage recht viel Zeit auf den Internetseiten der New York Times und der BBC. Außerdem gibt es so schöne Seiten wie BusinessEnglishPod.com oder Better@English.com auf denen man sich echte englische Gespräche auf seinen iPod laden und unterwegs hören kann. BusinessEnglishPod bietet Hörverstehensübungen zu bestimmten Situationen, wie beim Mieten eines Autos oder Buchen eines Hotels und Better@English bringt Freizeitgespräche und -diskussionen. Schöne Sache eigentlich und kosten tut es auch nix.

Solange Tomte noch auf Tour sind muss ich das natürlich ausnutzen und deshalb werde ich am 20.03. noch mal mit maus in Potsdam dieser wundervollen Band lauschen. Karten hab ich grad gekauft und die Vorfreude beginnt…jetzt.

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Eric on Januar 22nd 2009 in Allgemein

Das Wochenende

…war ein sehr ereignisreiches. Verbracht habe ich es bei meiner süßen in Berlin. Alle wussten dass ich sie besuchen würde, nur eben meine süße nicht. Die Überraschung ist mir diesmal echt top gelungen, sie hat nicht im Geringsten mit mir gerechnet und da ich auf meinem Handy ICQ habe, konnte ich auf den letzten Metern in der U-Bahn sogar noch mit ihr chatten um sie auch wirklich bis zum Schluss in dem Glauben zu lassen, dass ich in Bonn wäre. Samstagnachmittag waren wir dann zusammen Jan in Neuruppin nachträglich zum Geburtstag gratulieren und mit ihm und Wiebke im Kino.

Von “Transporter 3″ hatte ich mir eigentlich eine ganze Menge versprochen und so wirklich schlecht war der Film ja auch nicht. Jason Statham ist mehr Muskelberg denn je und genug Action gibt es auch. Aber leider ist der Film so unendlich unrealistisch, dass Szenen die eigentlich cool wirken sollen zu Lachern verkommen. Ich bin nun wirklich nicht der Typ Kinobesucher der mitzählt wie oft geschossen wird, um dann hinterher zu lästern, dass eigentlich gar nicht so viele Kugeln im Magazin sind. Aber wenn der Herr Transporter unter Wasser die Ventile seiner Autoreifen aufschraubt um daraus zu atmen und anschließend zwei große Säcke mit der Luft seiner Reifen befüllt um wieder an die Oberfläche zu steigen, kommt mir das schon arg spanisch vor. Abgesehen davon, dass ein Autoreifen seine Luft normalerweise nicht durch das bloße Abschrauben der Schutzkappe am Ventil verliert, setzte Jason Statham alias Frank Martin, kaum wieder am Ufer, auch noch seine Verfolgungsjagd fort. Dass in den Reifen nun eigentlich keine Luft mehr sein dürfte, hat der Regisseur galant übergangen. Alles in allem ist der Film aufgrund einiger Längen und extremstem Realitätsverlust leider nur “ganz okay”. Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s hier:

Samstagabend waren wir mit maus’ Eltern im “Knofel”, dem ersten und einzigen Knoblauchrestaurant Berlins. Es war sehr sehr lecker, wenn auch der unangenehme Geschmack im Mund am nächsten Morgen das Gesamterlebnis ein wenig trübt. Eigentlich hatte ich vor das berühmt berüchtigte “40-Zähen Hähnchen” zu essen, hab mich denn aber doch nicht getraut. Meine Banditenspieße hatten insgesamt aber auch locker zehn Zähen (fünf davon unzerkleinert einfach in der Soße) und waren geschmacklich absolut top. Als Vorspeise gab es halbe Brötchen gefüllt mit einer Käse-Knoblauch Creme bzw. überbacke mit Tomate und Mozzarella. Unangenehm war eigentlich nur der Knoblauch-Kräuterschnaps zum Abschied. Und wie unangenehm der war, lässt sich daran ermessen, dass ich, was noch nie vorgekommen ist, ein halbvolles Schnapsglas habe stehen lassen.

Morgen werde ich mich mit Benni und Luli zusammen setzen und über den Fortbestand unserer WG sprechen. Obwohl, eigentlich gibt es gar nicht so viel zu besprechen, aber von vorne:

Letzte Woche haben Benni und ich, wie schon so oft, unsere Zimmer in Bonn zur Zwischenmiete angeboten. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir diesmal ja nicht nur drei Monate in Mannheim sind, sondern direkt im Anschluss noch drei Monate im Ausland (wo auch immer, das klärt sich erst in den nächsten Wochen) und danach schon wieder drei Monate in Mannheim. Wir kommen also erst nach über neun Monaten, Ende November, zurück nach Bonn. Nun war mein Gedanke, ob es sich überhaupt lohnt die Zimmer jetzt für neun Monate zwischen zu vermieten nur, da wir anschließend nur noch zweimal für je drei Monate nach Bonn kommen.

Dazu kommt, dass auch Luli uns verlassen wird. Ihr Arbeitsvertrag wurde nicht in vollem Umfang verlängert und sie wird sich beruflich umorientieren. Wir könnten also ebenso gut die Wohnung komplett aufgeben, hätten für die nächsten neun Monate keinen Stress mit doppelter Miete oder Zwischenmietern und müssten uns dann für die verbleibenden zwei Phasen selbst Zimmer zur Zwischenmiete suchen.

Lulis Zimmer ist seit heute früh schon an ein neues Mädchen untervermietet. Ich persönlich kenne sie noch nicht, aber Benni meint sie würde gut in unsere WG passen. Sie wird dauerhaft bleiben und während unserer Abwesenheit ein Auge auf die Wohnung haben. Soweit der Stand der Dinge.

Ich überlege jetzt natürlich, welche Variante für mich die günstigste ist. Für den Fall, dass ich Mitte Februar komplett ausziehen sollte, müsste ich meine Möbel irgendwo unterstellen, was entweder eine Fahrt in Richtung heimische Garage bedeuten würde, oder eine geringe Miete für einen Container. Beides wäre irgendwie stressig. In den nächsten Tagen kommen noch ein paar Interessenten für unsere Zimmer. Die werde ich mir erst einmal angucken und versuchen mein Zimmer für neun Monate abzugeben. Es würde halt doch schon eine Menge Umstände ersparen, wenn ich in Ende November einfach wieder zurück könnte ohne mich um eine neue Bleibe kümmern zu müssen.

Im Moment sitze ich gerade im Zug zurück nach Bonn und wurde gerade von der typischen “senk ju for trevelling wis Deutsche Bahn”-Stimme darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir schon wieder unplanmäßig den ICE wechseln müssen weil irgendetwas nicht in Ordnung ist. Auf der Hinfahrt nach Berlin ist mir das auch schon passiert. Aber naja, ist halt die Deutsche Bahn, da kann man nicht viel zu sagen, sondern muss froh sein wenn man überhaupt ankommt. Und he, immerhin habe ich nur 4€ zusätzlich bezahlen müssen um mir einen Sitzplatz zu reservieren. Auch eine ganz prima Idee von der Deutschen Bahn. Man zahlt für eine 500km Fahrt quer durch Deutschland, aber der Sitzplatz kostet noch mal extra…

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Start in eine hoffentlich erfolgreiche Woche. Sobald sich bei mir was tut seid ihr die ersten die es erfahren!

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Eric on Januar 11th 2009 in Allgemein

weil die zeit sich so beeilt

jan-burtstag.JPG

… ist heute nun schon der Tag an dem mein, inzwischen längst nicht mehr kleiner, Bruder 19 Jahre alt wird.

Was soll ich dir groß sagen, Jan? Ich denke du weißt, dass ich stolz bin auf dich und den Weg den du eingeschlagen hast. Ich beneide dich oft um deinen Ehrgeiz und die Verbissenheit mit der du Dinge durchziehst die du einmal angefangen hast. Behalte dir diese wichtige Eigenschaft bei. Und alle anderen natürlich auch ;o) schließlich bist du der beste kleine Bruder und Freund den man sich wünschen kann!

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute zum Geburtstag. Hauptsächlich Gesundheit und die Kraft die du brauchst um das nächste Studienjahr zu bewältigen. Voran voran, du bist auf dem richtigen Weg !

Also, halt ihn hart alles Gute.

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Eric on Januar 7th 2009 in Allgemein

das fängt ja(hr) gut an

Kaum wagt es auch nur eine einzige Schneeflocke ihre Wolke zu verlassen und sich Richtung Boden zu bewegen, stehen alle Räder still. Mein Flug gestern Abend war für 19:00 Uhr gebucht, ich wäre also ca. 20:00 Uhr in Köln/Bonn gelandet und dann etwa 20:30 Uhr zu Hause. So war zumindest der Plan. Tatsächlich angekommen bin ich allerdings erst 23:45 Uhr. Da war das Rollband, das nach dem einchecken die Koffer auf die Maschinen verteilt, das gestern einfach mal gar nichts gemacht hat. Da waren die Menschenmassen die schupsten und drängelten um doch noch irgendwie ihr gepäck aufzugeben. Und dann, als ich fast eine Stunde zu spät endlich in der Maschine saß, war da ja auch noch der Schnee. Soweit ich das mitbekommen habe, können die Jungs mit den dicken Jacken und Kaputzen am Flughafen Tegel immer nur einen Flieger nach dem anderen enteisen. Das dauert pro Flugzeug so etwa fünf Minuten und vor uns standen noch 11 andere Maschinen in der Warteschlange. Also saß ich noch mal fast eine Stunde auf dem Rollfeld bevor wir dann endlich loskonnten.

Auf der anderen Seite Deutschlands angekommen ging das Chaos nahtlos weiter. Der Buss vom Flughafen zum Bonner Hauptbahnhof war überpünktlich und der Fahrer sehr nett (oder er wusste es nicht besser, jedenfalls habe ich nur 2,30€ bezahlt obwohl ich sonst immer 6,50€ zahlen muss), nur es wollten viel zu viele Leute mit viel zu viel Gepäck in den Bus. Der Einsteigeprozess zog sich über zehn Minuten hin und als sich der proppevolle Bus in Bewegung setzte kam er nur bis zur nächsten Ampel, weil Leute neben dem Bus herliefen und an die Türen klopften um zu signalisieren, dass sie noch mitwollen. Der Busfahrer macht also die Tür einen winzigen Spalt auf um zu sagen dass er voll ist (der Bus natürlich, nicht der Fahrer) und schon drücken Menschen in den Bus und draußen bildet sich eine Schlange. Ab Bonn HBF lief denn aber alles planmäßig.

Hier hat es die ganze Nacht hindurch geschneit und ich bin heute früh schon durch knöchelhohen frischen Schnee gestapft. Im Radio erzählen sie die ganze Zeit von Verkehrschaos. Am Düsseldorfer Flughafen fliegt anscheinend seit ein paar Minuten gar nix mehr und in Bochum fährt wohl nur noch eine einzige u-Bahn Linie. Alles andere steht still. Aber jetzt stört es mich nicht mehr. Ich sitze im warmen, trinke heißen Kaffee und sehe wie es vor dem Fenster dicke Flocken schneit. Da kommt fast ja weihnachtliche Stimmung auf…

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Eric on Januar 5th 2009 in Allgemein